Logo Grundschule EurasburgGrundschule Eurasburg von außenStiftung Bildungspakt Bayern, i.s.i. Innere Schulentwicklung

Schulprogramm

Seit nunmehr 1990 hat sich die Grundschule Eurasburg auf den Weg gemacht Schule auf der Basis der staatlichen Vorgaben weiter zu entwickeln mit dem Ziel, eine humane Schulumgebung zu schaffen, in der Kinder, Eltern und Lehrer sich angenommen und wohl fühlen. Denn nur auf dieser Grundlage lässt sich nachhaltige Leistungsfähigkeit entwickeln und die Schulkinder können ihr individuelles Leistungspotenzial entfalten.


Ein besonders Anliegen war es von Anfang an die Zusammenarbeit mit den Eltern zu stärken und auch ein Kollegium zu bilden, das gemeinsam an den Grundlagen effizienter Schulpädagogik arbeitet. Daraus entstand neben unzähligen Einzelaktionen ein Grundkonsens des Zusammenlebens, Förderns und Forderns, welche im Schulprogramm festgeschrieben ist.


Diese schriftliche Fixierung mag unnötig erscheinen, solange die Inhalte gelebt werden; denn dies ist von weitaus größerer Bedeutung als ihre Niederschrift. Jedoch ist Schule ein lebendiges Gebilde, das in einem stetigen Wandel begriffen ist. Deshalb sollte dieser auf einer fundierten Grundlage erfolgen können. Dieser Wandel ist richtig und notwendig, da er einhergeht mit gesellschaftlichen Veränderungen der Kindheit, des Anspruches auf lebenslanges Lernen und dem Wandel staatlicher Rahmenbedingungen. Auf Grund von aufwändigen Befragungen erarbeiteten Schüler, Eltern und Lehrer ein Konzept zur Verbesserung der Kommunikation zwischen all diesen beteiligten Gruppen. Im Zuge dieser Entwicklung verstärkte die Grundschule Eurasburg klassenübergreifende und sozialwirksame Vorhaben, wie z.B. den Aufbau einer Streitschlichtergruppe, das langfristige Patenlernen und den Einsatz des „FAUSTLOS“ Programms. Daneben bemühten wir uns über den Tellerrand zu schauen und trennende Sprachbarrieren ein wenig abzubauen. Deswegen beteiligten wir uns mehrere Jahre an einem Comeniusprojekt und es unterrichteten von 2003 bis 2005 zeitweise zwei Sprachassistentinnen des Europäischen Austauschdienstes Kinder, Lehrkräfte und Eltern in Spanisch und Italienisch. Nicht dass wir glauben würden, dass Kinder neben Deutsch und Englisch auch diese Fremdsprachen schon in der Grundschule würden wirklich sprechen lernen, sondern die Öffnung für Sprache und Kultur eines anderen Landes grundlegend dafür ist, wie später mit kommender Internationalisierung der Gesellschaft umgegangen werden kann.
Neben dieser Öffnung  nach außen hat eine Grundschule durch veränderte Familienstrukturen in wachsendem Maße auch die Aufgabe, den Kindern eine verlässliche, überschaubare und geborgene Lebenswelt zu schaffen. Nur auf der Basis gefestigter sozialer Strukturen wird eine Öffnung nach außen adäquat gelingen können.

Aus all diesen hier kurz angerissenen Gründen erschien es uns wert die Grundlagen unserer schulischen Arbeit in einem Schulprogramm festzuhalten.