Wochenplan



Die Wochenplanarbeit zählt zu den verschiedenen Formen der Freiarbeit. Sie ermöglicht es den Schülern sich selbständig zu organisieren.
Ihnen stehen bestimmte Zeiten pro Woche zur Verfügung, in denen sie ein festgelegtes Pensum zu bewältigen haben. In der Regel handelt es sich um Übungsformen aus den Fächern Mathematik, Deutsch und Heimat- und Sachunterricht. Diese Arbeitsform setzt voraus, dass die Schüler die verlangten Arbeitsweisen beherrschen. Ein weiteres Element der Wochenplanarbeit ist die Schülerselbstkontrolle, was die Bereitstellung von Lösungen voraussetzt. Auf einem Aufgabenblatt stehen sowohl die Pflichtaufgaben als auch zusätzliche Lernangebote, die von den Schülern wahlweise bearbeitet werden. Es kann auch Lernsoftware am Computer eingesetzt werden. Bis Ende der Woche sollten die Aufgaben bewältigt und die Wochenplanhefte abgegeben sein.
Die Überprüfung der Wochenplanarbeit durch die Lehrkraft liegt im Wesentlichen auf der Kontrolle der Vollständigkeit und Sauberkeit und nicht so sehr der inhaltlichen Richtigkeit (Prinzip der Selbstkontrolle durch die Schüler). Um einen Einblick in den Bearbeitungsvorgang zu haben, kann die Lehrkraft die Schüler auffordern, Erledigtes in einer Tabelle einzutragen. Auch wenn die Schüler die Wochenplanarbeit zunächst als Belastung empfinden, reift in ihnen mit der Zeit doch die Einsicht, dass diese Arbeitsform ein wesentliches Element der Sicherung des Unterrichtsstoffes darstellt. Sie ist eine wichtige Vorbereitung auf das selbständige Arbeiten nach dem Prinzip der Selbstorganisation in jeder weiterführenden Schule und bahnt im Prinzip das notwendige lebenslange Lernen an.


